Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott
aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte
Braut für ihren Mann.
Offenbarung 21,2

Perspektive Ewigkeit?
Was ein Privileg Johannes doch hat: er darf die ewige Herrlichkeit sehen. Nachdem das vorhergehende Kapitel sich um Gericht und Tod drehte, bekommt Johannes nun im Detail die Schönheit und Exzellenz des zukünftigen Himmels präsentiert. Es erinnert mich an eine „göttliche Bauabnahme“: Ein Engel vermisst mit goldenem Messstab die Stadt. Mein persönliches Fazit: mängelfrei! Es fehlt an nichts: Gold, Diamanten und Reinheit. Und das besondere „Highlight“: die Stadt kommt ohne Straßenbeleuchtung, Sonne und Mond aus, denn sie wird durch die Herrlichkeit Gottes erhellt.

Doch was mache ich, wenn ich hier in Aachen lebe, der Sommer jetzt doch zu Ende geht, die Tage kürzer werden und ich nicht solche Visionen erlebe? Kürzlich war ich bei herbstlichem Traumwetter am Rursee wandern. Die Bäume erstrahlten in perfekter Farbenpracht, die in der glatten Wasseroberfläche gespiegelt wurde. Ich war beeindruckt und ich konnte ein Stück von Gottes Gefühl für Schönheit erkennen. Wo kannst Du die Schönheit Gottes in Deinem Alltag durchblitzen sehen?

Auch wenn wir meistens gut mit unserem Leben hier auf der Erde ausgelastet sind und nicht alles perfekt läuft, so dürfen wir doch zwischendurch durchatmen, unseren Blick wieder neu auf Gott richten und mit neuer Perspektive weitergehen. In ein Leben mit der Perspektive Ewigkeit.

Von Simon B.