Tu, was in deinen Kräften steht; gib reichlich, wenn du viel hast, und wenn du wenig hast, dann gib von dem wenigen und mach dir keine Sorgen dabei.
Tobit* 4,8

Geben als Lebenskonzept?

Gibst du reichlich? Gibst du gerne? Oder machst du dir vielmehr Gedanken um die Verwaltung deines ganzen Vermögens? Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Geben ein gutes und zugleich göttliches Konzept ist. Egal, ob du viel hast oder mit einem knappen Studentenbudget auskommen musst, ob du viel Zeit hast oder bis über beide Ohren in deiner Arbeit versinkst. Es tut gut und befreit, zu geben! Es kann der Döner sein, den du spendierst und der dem Obdachlosen ein zufriedenes Lächeln entlockt. Vielleicht ist es die kostbare Zeit, die du für einen Freund investierst. Oder es ist dein beständiger Beitrag zum Haushalt deiner Gemeinde, wodurch Mitarbeiter vollzeitlich für das Reich Gottes arbeiten können. Hierbei zählt nicht der absolute Wert, sondern viel mehr deine Bereitschaft, mit deiner Kapazität und deinem Vermögen andere zu unterstützen und Dinge in Bewegung zu setzen.

Was hat dein Geben schon alles in Bewegung gesetzt? Gewiss eine ganze Menge. Ich konnte die Erfahrung machen, Geld wegzugeben, dadurch Veränderung zu bewirken und dennoch mehr als genug für mein tägliches Leben zu haben. Was ist dein nächstes Projekt des Gebens?

Wie es auch aussehen mag – Gottes Zusage steht: Er liebt den freudigen Geber und ist unser zuverlässiger Versorger (Vgl. 2. Korinther 9,7 ff).

*Tobit – Wer ist das denn eigentlich? Und warum finde ich den nicht in meiner Bibel?
Die Monatsverse, welche die Grundlage für die Geleitworte der Gemeindebriefe bilden, sind ein ökumenisches Projekt.
Auch wenn in der „evangelischen Bibel“ die Apokryphen nicht zu finden sind, sind sie nach Luther dennoch „nützlich und gut zu lesen“.

von Simon B.