Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Apostelgeschichte 5,29

 

Wer behauptet das eigentlich und warum?
Jesus Christus ist auferstanden und dann in den Himmel gefahren. Die Jünger Jesu haben an Pfingsten den eiligen Geist empfangen, Menschen zu Buße und Taufe zur Vergebung ihrer Sünden aufgerufen und die erste Gemeinde gegründet. Alles läuft super. Apg. 2,47: „Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.“

Die Jünger sind nun Apostel und ärgern mit ihrem Predigen, Lehren und Tun die Herrscher ihrer Zeit. Soviel Zuspruch und Aufmerksamkeit vom Volk weckt die Eifersucht und Missgunst der Mächtigen. Und so werden sie mehrfach vorgeführt, ihnen wird verboten, zu reden oder zu lehren in dem Namen Jesu. Man wirft sie ins Gefängnis, aber der „Engel des Herrn“ befreit sie und gebietet ihnen „Geht hin und tretet im Tempel auf und redet zum Volk alle Worte des Lebens.“ Das tun sie und dann werden sie natürlich wieder vorgeführt und müssen sich verantworten. Haben wir euch nicht streng geboten, in diesem Namen nicht zu lehren?“

Die Antwort von Petrus und den Aposteln ist unser Monatsvers: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“. In Apg 4, 20 sagen sie schon „Wir können’s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben“, und sie werden noch darin bestärkt: „und redet zum Volk alle Worte des Lebens“.

Wovon und worüber reden wir? Gehorchen wir dem Willen und den Erwartungen der Menschen mehr als Gott?

Wir wollen Christus gehorchen und gehören, sonst niemandem! – Dietrich Bonhoefer

 

Wenn wir gehorchen, gleich wie geringfügig die Sache ist, steht die ganze Allmacht Gottes hinter unserem Handeln – Oswald Chambers

 

Die grundlegende Sünde ist nicht, dass wir im Gehorsam versagen, sondern dass wir auf unseren eigenen Gehorsam als Leistung vertrauen. – Timothy Keller

 

Das Schiff, das dem Steuer nicht gehorcht, wird den Klippen gehorchen müssen. – Unbekannt

 

Von Thomas K.