Es ist das Wort ganz nahe bei dir,
in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.
5. Mose 30,14

Ich habe diese Worte eine Weile auf mich wirken lassen und gedacht: „Ist doch logisch und schlüssig! Was soll ich dazu schreiben?“ Wir wissen durch die Bibel, was Gott von uns erwartet.

Nun bin ich nicht so bibelkundig, dass ich Textpassagen auswendig kann. Allerdings kann ich schon zustimmen, dass Gottes Wort in meinem Herzen ist. Wenn Gottes Wort in meinem Mund ist, sollte ich auch darüber reden?!

Nach diesen Gedanken las ich in der Bibel „Hoffnung für alle“ folgende Übersetzung:

„…im Gegenteil: Die Gebote sind nahe bei euch! Ihr könnt sie auswendig und befolgen.“

Im gesamten Kapitel 5 bezieht sich Gott oft auf die Gebote. Gott sichert uns zu, dass er für uns sorgt, wenn wir an ihm und den Geboten festhalten.

Besonders gerührt hat mich der Vers 6:
„Der Herr Euer Gott wird euch und eure Kinder im Herzen verändern. Er wird Euch fähig machen, ihn aufrichtig und mit ganzer Hingabe zu lieben.“

Meine Schlussfolgerung aus all meinen Gedanken:

Der Text spricht das Volk Israel an, ist aber in der heutigen Zeit genauso angebracht. Es lohnt sich, noch einmal die zehn Gebote zu lesen, beziehungsweise auswendig zu lernen.

Es lohnt sich erst recht, wenn ich sie beherzige, denn wenn ich mich an Gottes Gebote halte, sie anderen Menschen vorlebe, sogar darüber berichte, verändert er mich.

 

Von Silvia G.