Slowenien 2014

Mit der Jugend auf Abenteuersuche

Slowenien. (Mitglied der EU)
Ein kleines Land mit vielen Bergen, kleinem Küstenbereich und jeder Menge Natur. Wenn man dort eine Jugendfreizeit plant, kann man sich entweder für die große Hauptstadt Ljubiljana entscheiden oder eben für eine naturnahe Unterbringung. Und was spricht gegen zelten zwischen felsigen hohen Bergen, mit einem Fluss der aus einem Fantasyroman entsprungen sein könnte direkt vor dem Zelteingang? Genau. Nichts!

Unser genaues Ziel hieß Bovec. Und müsste man unsere Freizeit mit einem Wort beschreiben würde „Action“  weit oben auf der Auswahlliste stehen. Und wo wir gerade bei Action und Abenteuern sind, die Hinfahrt gestaltete sich auch als ein solches: Nach zehnstündiger Fahrt durch die Nacht setzten unsere Busfahrer uns in einem kleinen
italienischen Dorf mitsamt Koffern auf die Straße, mit der Erklinmg sie hätten jetzt Feierabend. Ein anderer Bus würde uns abholen und zu unserem eigentlichen Ziel bringen. Unser Freizeitleiter Samuel war schon voraus gefahren, und so mussten wir darauf vertrauen, dass alles so geplant war und wir nicht in diesem kleinen italienischen Dorf auf der Straße unsere Ferien würden verbringen müssen. Glücklicherweise kam nach einer knappen Stunde des Wartens der angekündigte Bus. Gott sei Dank!

Um 14 Uhr kamen wir dann endlich an unserem Zeltplatz an, wo uns Samuel bereits erwartete. Als eine Gruppe mit Jugendlichen, im Alter von 14 bis 19 Jahren haben wir einen 2600 Meter hohen Berg fast bis zum Gipfel bestiegen, sind in Schlauchbooten durch einen Wildwasser-Fluss geraftet und haben unsere Grenzen erkundet.
Passend zu unseren Aufenthaltsort hatten wir das Thema „Bergzeiten mit Gott“. Abends haben wir am Lagerfeuer Gott erlebt und Morgens erfahren, welche wichtigen Ereignisse der Bibel auf Bergen stattgefunden haben.Wir hatten Spaß an der Natur, der Gemeinschaft, miteinander und mit Gott.

Bei jedem Ausflug haben wir Fußspuren und Fingerabdrücke von Gott finden können, und nicht selten hat es uns die Sprache verschlagen.

Letztlich sind wir alle wohlbehalten, voll gepackt mit neuen Erlebnissen und vielen Erfahrungen wieder in Aachen angekommen.

J.L.Radke

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